ARTE EDITORIAL GUIDELINES - page 69

ZUGÄNGLICHKEITS-
LEITFADEN
Dokumentation/Dokumentarfilm:
Auf dem Sendeplatz Spätvorstellung haben Kreativität und formale Experimente
ihren Platz, so dass hier auch ausgefallene Titel durchaus angebracht sind.
Kunst & Kultur: Hier verweist der Name der Reihe (Architektur, Design, etc.) klar
auf den Inhalt. Bei den Einzelprogrammen muss der Titel die Kunstgattung, der
die Werke des dargestellten Künstlers angehören, aufgreifen.
Bei Geschichte, Geopolitik, Wissenschaft und Abenteuer ARTE ist Eindeutigkeit
oberstes Gebot.
10. Die Programmplanung muss die Zugänglichkeit für das Publikum berücksichtigen.
Die Programmplanung behält den Audience-Flow im Auge und achtet auf die
Überrepräsentanz von Themen oder Darstellungsformen und vermeidet die Häufung von
Programmen mit bedrückender Atmosphäre, durch die die Zuschauer möglicherweise
abgeschreckt werden. Hierzu bedient sie sich der eindeutig definierten Regeln der
mittelfristigen Programmplanung.
11. Das Senderdesign muss die bestmögliche Zuschauerbewegung zwischen den
Programmen ermöglichen und den Einstieg in die Programme erleichtern.
Bei den Trailern hat die Information des Zuschauers die Priorität, ohne dabei falsche
Erwartungen auf das Programm zu wecken; Doppeldeutigkeit muss vermieden werden, es
muss vorrangig um die Wirkung gehen. Die Trailer sollen sich auf das Programm konzentrieren
und nicht auf die allgemeine Kommunikation des Senders. Ebenfalls ist es wichtig, für eine
größere Vielfalt bei der Verknüpfung von Zwischenprogrammen zu sorgen, damit der
„Blockeffekt“ vermieden wird.
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